Kirchwies Chalet & Resort: Wenn das Besondere im Detail liegt

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Die Dolomiten haben ja wahrlich keine Knappheit an wunderbaren Hotels. Jeder, der sich auf Social Media herumtreibt, kennt die Bilder von spektakulären Infinity-Pools, dramatisch inszenierten Saunalandschaften und sonnendurchfluteten Bergpanoramen. Man scrollt durch endlose Galerien perfekter Ästhetik – dabei vergisst man schnell, wie wohltuend es ist, wenn ein Ort nicht durch Effekte glänzt, sondern schlicht durch seine spürbare Echtheit überzeugt.

Es sind fast nie die bloßen Superlative, die haften bleiben. Es sind die feinen Nuancen, die leisen Momente und die durchdachten Gesten, die einem noch Monate später ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Und genau davon hält das Kirchwies Chalet & Resort in Lajen, hoch über dem Eingang des Grödnertals, eine bemerkenswerte Vielfalt bereit.


Ein echtes Zuhause auf Zeit statt anonymer Luxus

Schon beim ersten Schritt über die Schwelle spürt man den Unterschied. Das Kirchwies ist kein steriler Designkomplex, sondern ein lebendiger, mit spürbarer Hingabe geführter Familienbetrieb. Hier packt wirklich die gesamte Familie gemeinsam an – mit einer Selbstverständlichkeit und Herzlichkeit, die einem sofort das Gefühl gibt, bei Freunden auf dem Land angekommen zu sein statt an einer durchgetakteten Hotelrezeption.

Als Hideaway für Erwachsene verbindet der Ort modernen Komfort mit der Ruhe des Bergbauernhofs und seinen weitläufigen Wiesen. Genau diese Atmosphäre sorgt für eine Verbundenheit, die bleibt: Ein Ehepaar, das wir trafen, war bereits zum 13. Mal da. Nicht aus Gewohnheit, sondern weil sich das Kirchwies für sie jedes Mal anfühlt wie Heimkommen.


Der Morgen: Aufwachen im eigenen Rhythmus


Der Tag beginnt hier vollkommen ohne Hektik. Wer die Geselligkeit schätzt, schlendert zum liebevoll angerichteten, regionalen Buffet. Wer hingegen die Decke noch ein paar Mal über die Ohren ziehen möchte, zelebriert den Start in den Tag ganz unaufgeregt im Bademantel: Das Frühstück wird auf Wunsch zur exakten Wunschzeit direkt vor die Chalettür serviert. Frisches, duftendes Brot, Eier von den hofeigenen Hühnern, handgemachte Aufstriche und Südtiroler Speck machen den Morgen auf der eigenen Sonnenterrasse perfekt.


Dazu gibt es eine Lektüre, die den Tag prägen wird: die tägliche Morgenpost. Während an den bekannten Aussichtspunkten der Region oft reger Betrieb herrscht, hält die Gastgeberfamilie handverlesene Insider-Tipps bereit. Statt der üblichen Touristen-Hotspots empfiehlt sie Wanderungen abseits der Massen – stille Waldwege, unberührte Pfade und einsame Almen, an denen man die Weite ganz für sich allein atmen darf. Man muss nicht einmal lange packen, denn Rucksack und Wanderstöcke stehen im eigenen Chalet längst bereit.





Architektur mit Geschichte und ungestörte Privatsphäre


Das Wohnen im Kirchwies zelebriert einen Luxus, der heute am seltensten geworden ist: absolute Ungestörtheit. Jedes Chalet und jede Lodge schmiegt sich terrassenförmig an den Hang, konsequent nach Süden ausgerichtet und vor fremden Blicken geschützt. Ein ganz besonderes Detail ist der eigene private Vorgarten, der ausschließlich zur jeweiligen Unterkunft gehört und ein Gefühl von ungeteilter Weite schenkt. Hier steht auch der ganz persönliche, dampfende Whirlpool unter freiem Himmel mit Blick über das weite Tal.


Unter den Unterkünften finden sich architektonische Besonderheiten, die man so nirgendwo sonst entdeckt. Ein luftiges Baumchalet schmiegt sich direkt an die Wipfel des Waldrandes und vermittelt das Gefühl, mitten im Blätterdach zu schlafen. Noch außergewöhnlicher ist das weltweit einzige Reinhold-Messner-Chalet. In enger Zusammenarbeit mit der Südtiroler Bergsteigerlegende entstanden, beherbergt es ausgewählte persönliche Ausstellungsstücke Messners und lässt Alpingeschichte im Wohnraum lebendig werden.


Wer zwischendurch eine Runde schwimmen möchte, findet im Panorama-Pool des Resorts seinen Lieblingsplatz.

Wer nach dem Wandern oder Radfahren noch nicht genügend Sport für den Tag hatte, wird im hauseigenen Fitnessstudio glücklich. Über den Stallungen gelegen hat man beim Training durch große Glasfronten einen freien, unverbauten Blick über das Tal.




Kulinarische Freiheit: Kochen ohne Restaurantzwang


Ein Punkt, der das Kirchwies grundlegend von vielen klassischen Luxushotels unterscheidet, ist die Entspanntheit beim Essen. Niemand muss sich nach einem erfüllten Tag in den Bergen umziehen, stylen und pünktlich an einem Tisch sitzen. Alle Chalets sind mit hochwertigen Küchenzeilen ausgestattet.

Das eigentliche Geheimnis liegt jedoch in den hausgemachten, vorportionierten Gerichten: Die Küche des Hauses bereitet herzhafte, traditionelle Südtiroler Speisen so vor, dass man sie am Abend mit wenigen Handgriffen selbst vollendet. Vom Knödel bis zum Fleisch des platzeigenen Schottischen Hochlandrinds stammt ein Großteil der Zutaten direkt aus der eigenen Landwirtschaft und dem hofeigenen Laden. Alles steht bereit, vom Kochgeschirr bis zum passenden Tropfen aus dem privaten Weinschrank.



Vom sanften Takt der Tiere bis zum Flug über die Gipfel


Es sind die Kontraste, die den Aufenthalt im Kirchwies unverwechselbar machen. Am Nachmittag kann man bei einer entschleunigenden Wanderung mit den hofeigenen Alpakas die Umgebung erkunden.


Wer dagegen das ganz große Abenteuer sucht, muss das Anwesen ebenfalls nicht verlassen: Für einen Helikopterrundflug hebt man direkt hinter dem Resort ab. Ohne Transfers oder Anfahrtswege schwebt man nach wenigen Augenblicken über den schroffen Felszacken und Hochplateaus des UNESCO-Weltnaturerbes – eine Perspektive auf die Dolomiten, die man sein Leben lang nicht vergisst.

Und wenn im Winter der Schnee die Hänge bedeckt, bringt einen der private Shuttle direkt zur Skipiste nach St. Ulrich ins Skikarussell von Dolomiti Superski.







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